"In dem Buch stecken  Botschaften an die heutige Gesellschaft."

Fotograf: Stephan Pramme Copyright
Fotograf: Stephan Pramme Copyright

Volker Krieg (Jahrgang 1949) war bis zu seiner Pensionierung als Leiter eines Kriminalkommissariats  tätig. Zuvor wirkte er im ehemaligen Ost-Berlin  bei der Etablierung einer rechtsstaatlichen Polizei mit. Sein Dienstantritt bei der Bereitschaftspolizei erfolgte im Jahr 1968 im französischen Sektor des ehemaligen West-Berlin. Gegenwärtig lebt er mit seiner Familie in Berlin und befasst sich interessiert mit der Aufarbeitung der deutschen Geschichte.

 

"Die sich ständig verändernde Gesellschaft wird an dem mehr als 100 Jahre alten Beispiel erkennen, dass gerade die Familie in schlechtesten Zeiten das stärkste Band der Liebe knüpft und bedingungslos zusammenhält."

 

"Die hölzerne Margarinekiste mit den Feldpostbriefen stand jahrelang völlig unbeachtet in einem Schrankfach", erzählt der gebürtige Berliner. Der ehemalige Kriminalhauptkommissar hat in aufwendiger Feinarbeit die in Kurrentschrift verfassten Feldpostbriefe und -karten seiner Großeltern gesichtet, "entschlüsselt", sorgfältig ausgewählte Auszüge ähnlich einem Tagebuch niedergeschrieben und als Buch im Selfpublishing-Verfahren veröffentlicht.

 

"Früher hätte ich ohne Zögern behauptet, dass ich meine Großeltern gekannt habe. In Wirklichkeit habe ich sie erst im Jahr 2014 kennengelernt", erklärt Volker Krieg.

 

Volker Krieg hat sich mehr als zwei Jahre lang der historischen Geschehnisse zwischen 1914 und 1918 angenommen, sorgfältig die Inhalte der Schriftstücke zusammengetragen und geordnet. Die zeitgemäße Ausdrucksweise wurde aus Gründen der Authentizität weitestgehend beibehalten. 

 

                            "Ich bin froh darüber, dass es sie gegeben hat, glücklich und stolz darauf, wie sie ihr Leben gemeistert haben!"